Katastrophenhilfe

Am 20. Oktober 2017 gegen 18:00 Uhr bewegte sich ein Kollone von Feuerwehrfahrzeugen des 3. Zugs der 9. KHD-Bereitschaft in Bewegung zur Übung in Stetteldorf/Wagram.

Gemeinsam mit drei Mann der FF Untermallebarn nahmen wir zu acht und unserem KLF Höbersdorf an der Übung teil. Übungsannahme war ein Dammbruch an der Schmida und wie dieser verhindert bzw. verzögert werden kann. Es wurde auch erklärt, wie man erkennt, wie weit der Dammbruch bereits fortgeschritten ist.

Mittels eines Stationsbetriebs wurden drei Hilfsmittel erklärt:

  • Ein provisorischer Damm aus Paletten:
    Paletten werden miteinander verkeilt, verknotet, mit einer Folie ausgelegt und mit gefüllten Sandsäcken beschwert.
  • Der sogenannte "Waterwall":
    Dieser wird mit Wasser befüllt (ca. 15.000 Liter) und stellt somit einen provisorischen Damm dar. Dieser kann nach Belieben verlängert werden (ca. 150m lagern in Tulln in der Katastrophenschutzhalle des NÖ Landesfeuerwehrverbandes)
  • Die Sonderpumpenanlage (SPA) der NÖ LFV:
    Diese Sonderpumpe, welche im Jahr 2014 an die NÖ Feuerwehren übergeben wurden, schaffen bis zu 200m³/h und können im Hochwassereinsatz in ganz Niederösterreich eingesetzt werden.

Zugskommandant HBI Ernst Landrichter bedankte sich im Anschluss dieser Übung bei allen Mitgliedern sowie den Vertretern des Bezirkskommando Korneuburg für die Anteilnahme.

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